Der Narro:

Es spiegeln sich sowohl fasnachtliche als auch heimatverbundene Motive in seinem Häs. Der Narro gehört zur Kategorie der Weißnarren. Mit der Maske, die keine typische Glattlarve ist, zeigt er seinem Gegenüber die lange Nase und macht sich so über das Verhalten der Menschen lustig. Sein verschmitztes Schneidergesicht geht zurück auf den "Schneider mit seinem Gaisbock" aus dem  Jahre 1900.

Maske: stellt ein verschmitztes Schneidergesicht dar: Hinweis auf die Schneider in der Textilstadt Ebingen und dem "Schneider mit seinem Gaisbock" aus dem großen Maskenumzug 1900.

Maskentuch: Wappen der Narrenzunft.  Je ein Narrenspiegel auf der linken und rechten Seite. Ein Filz-Hütchen auf dem Hinterkopf ist ein Überbleibsel aus der Hutmacherfasnet.

Kittel/Hose: Aufgestickte Gebäude und Sehenswürdigkeiten erinnern an das "alte Ebingen".  Hüte, Nadeln, Garnrollen, Faden und Scheren an die Textilindustrie und die Hutmacher.
Als Gebäude/Sehenswürdigkeiten sind gestickt: Marktbrunnen, Postbrunnen, Bürgerturm, Roter Kasten, Männertracht, Frauentracht

Der Narro trägt mindestens zwei Geschell-Riemen, die in ihrer Überdimensionalität die Mode der Obrigkeit des Mittelalters verspottet sowie zwei- bis dreifarbige Niki-Tücher, einen Korb, weiße Handschuhe und schwarze Schuhe.

 

6
3
image3
Standarte5
Facebook-create